Was ist Yoga nach Iyengar?

Iyengar Yoga – die Kunst der Präzision für Körper und Geist

 

Suchst du nach einem Yoga-Stil, der zutiefst authentisch ist und in die Tiefe geht? Einem Weg, der nicht nur Flexibilität verspricht, sondern dir ein grundlegend neues Verständnis für deinen Körper schenkt? Dann lade ich dich ein, in die Welt des Iyengar Yoga mit mir einzutauchen – eine Methode, die auf Präzision, Achtsamkeit und dem intelligenten Einsatz von Hilfsmitteln beruht (du kannst einige davon  oben auf dem Foto sehen) und von der ich zutiefst überzeugt bin. Es ist sozusagen der “Yoga-Stall”, aus dem ich komme.

Das Beste daran: Du kannst die wohltuende Wirkung dieses Yogastils von der ersten Stunde an spüren!

Was ist Yoga nach Iyengar?

 

Iyengar Yoga ist eine körperorientierte Art, Yoga zu üben (Hatha-Yoga). Die Besonderheit liegt im Fokus auf die genaue Ausrichtung der verschiedenen Körperpartien und ihrer Verbindungen zueinander. Wenn du Iyengar Yoga übst, wirst du sehr präzise angeleitet. Deshalb ist es ideal, bei einer Lehrerin oder einem Lehrer zu starten, der gut und verständlich anleiten kann und sich anatomisch gut auskennt.

Geübt wird mit Hilfsmitteln wie Klötzen, Gurten, Decken, Stühlen oder Polstern, die von Guruji Iyengar als Unterstützung für das Üben entwickelt wurden. Auf rutschfesten Matten (damit Stand und Haltungen stabil bleiben) arbeitest du dich immer tiefer in deine Körperstrukturen hinein.

Was von außen oft statisch aussieht, ist im Inneren sehr lebendig, denn die Haltungen werden nicht einfach nur gehalten – in der Haltung wird aktiv mit dem Körper weitergearbeitet.

Yoga nach Iyengar ist – wie Iyengar selbst sagte “Meditation in Aktion”, bei der die Konzentration auf den Moment und das genaue Hinspüren den Geist zur Ruhe bringen. Während auch Atemübungen (Pranayama) und Meditation (Dhyana) wichtige Bestandteile sind, beginnt die Praxis erst einmal mit den körperlichen Übungen, mit denen wir Menschen im Westen zunächst einmal ziemlich gut beschäftigt sind bevor es dann tiefer in die Atemarbeit geht.

Spüre die wohltuende Wirkung von der ersten Stunde an

 

Die Übungspraxis geht wie gesagt tief. Iyengar Yoga ist sehr gut geeignet, um den Körper bewusster, beweglicher und kräftiger zu machen. Du kannst dadurch lernen, Verletzungen vorzubeugen oder nach Verletzungen den Körper unterstützen, wieder in seine Beweglichkeit, Stabilität und Balance zu kommen.

Für Anfänger ist Iyengar Yoga ebenso bestens geeignet, da die Haltungen und das Üben sehr genau erklärt werden. Mit Unterstützung der Yoga-Hilfsmittel lernst du von Anfang an eine anatomisch fundierte Ausrichtung und kannst tiefer in die Yoga-Haltungen eintauchen und ihre positive Wirkung spüren.

Du wirst den Fokus auf die genaue Ausrichtung der verschiedenen Körperpartien und ihrer Verbindungen zueinander beispielsweise über die Gelenke und deren Ausrichtung spüren – und staunen, was du alles wahrnehmen kannst (mein besonderer Fokus in den Yogakursen).

Dein Körperbewusstsein wird so immer mehr geschult. Vielleicht möchtest du nun mehr wissen, daher steigen wir konkreter ein.

 

Ein Blick in eine Iyengar-Stunde

 

Vielleicht fragst du dich, was dich in einer Yogastunde konkret erwartet. Der Ablauf ist strukturiert und darauf ausgelegt, dich sicher und achtsam durch die Praxis zu führen:

  • Der Beginn: Ankommen und Fokussieren
    Jede Stunde beginnt im Sitzen mit einem Moment des Ankommens, um den Alltag hinter sich zu lassen. Oft wird die Praxis mit dem Singen einer Invokation an Patanjali eingeleitet. Dies dient nicht einem religiösen Zweck, sondern hilft, den Geist zu sammeln und eine Haltung des Respekts und der Konzentration für die bevorstehende Übungspraxis zu schaffen.
  • Die Praxis: Intelligente Sequenzen
    Die Klassen sind thematisch aufgebaut und folgen einer intelligenten Abfolge (Sequenz). Meist beginnt man mit grundlegenden Haltungen, um den Körper zu wecken und auf das Thema der Stunde vorzubereiten. Thema können zum Beispiel Hüftöffner, Rückbeugen, Drehungen oder regenerative Haltungen sein. Deine Lehrerin oder dein Lehrer wird jede Asana detailliert anleiten und dir individuelle Korrekturen geben.
  • Die Abkühlung und Integration
    Gegen Ende der Stunde wird das Tempo ruhiger. Sanftere, regenerative Haltungen helfen dem Nervensystem, sich zu beruhigen und die Wirkung der Praxis zu integrieren.
  • Savasana: Die Endentspannung
    Die Stunde schließt mit Savasana, der Endentspannung in Rückenlage. Oft als die wichtigste und schwierigste Haltung bezeichnet – weil der Geist wach bleiben soll während der Körper komplett entspannt – gibt sie deinem Körper und Geist die Möglichkeit, die geübten Asanas vollständig aufzunehmen und in einen Zustand tiefer Ruhe zu gelangen.

Philosophie der Hilfsmittel: Intelligente Werkzeuge, keine Krücken

 

Sind Hilfsmittel nur etwas für Anfänger oder Unflexible? Im Yoga nach Iyengar lautet die Antwort klar: Nein! Hilfsmittel sind keine „Krücken“, die eine Schwäche kompensieren, sondern intelligente Werkzeuge und deine besten Lehrer. Sie machen eine Haltung nicht unbedingt einfacher, sondern präziser, sicherer und für jeden Körper erfahrbarer.

Ihre Philosophie ist genial einfach:

  • Ein Klotz hebt den Boden zu dir, wenn deine Hände ihn in einer Haltung wie dem Dreieck (Trikonasana – siehe unten) nicht erreichen.
  • Ein Gurt „verlängert“ deine Arme in einer sitzenden Vorbeuge, damit du deinen Rücken lang halten kannst, anstatt ihn zu runden.
  • Eine gefaltete Decke unter den Schultern im Schulterstand schützt deinen Nacken (weil du ihn nicht so stark abknicken musst) und ermöglicht eine korrekte Ausrichtung.
  • Ein Polster (Bolster) stützt deinen Körper in regenerativen Haltungen, damit deine Muskeln wirklich loslassen und dein Nervensystem zur Ruhe kommen kann.

Hilfsmittel geben dir ein direktes Feedback über deine Ausrichtung und helfen dir, ein tieferes Verständnis für die Asanas zu entwickeln. Sie schränken deine Praxis nicht ein, sondern erweitern sie ins Unendliche.

Aber nicht nur das. Sie können auch helfen, wenn du gesundheitliche Beschwerden hast. Womit wir beim nächsten Punkt wären.

 

Yoga nach Iyengar bei gesundheitlichen Problemen

 

Iyengar Yoga ist nicht nur bekannt für seine Liebe zum Detail sondern auch für seine tiefe Konzentration während die Asanas (= Stellungen, Haltungen) geübt werden. Auch Pranayama (Meditation) ist ein wichtiger Bestandteil des Übens ebenso wie Meditation (Dhyana).

Dein Verständnis für die Funktionsweise des Körpers entwickelt sich durch regelmäßiges Üben weiter. Durch tiefere Praxis kannst du positive Ergebnisse für dein gesamtes Wohlbefinden erzielen.

Außerdem wird Iyengar Yoga oft Menschen mit gesundheitlichen Problemen empfohlen, weil es durch die Hilfsmittel an die Bedürfnisse jedes Einzelnen Teilnehmers angepasst werden kann – was ich in meinen Yogastunden sehr gerne nutze. Hast du Rückenschmerzen, kannst du zum Beispiel Hilfsmittel verwenden, um deine Wirbelsäule zu stützen, während du übst.

Du lernst zudem, durch genaues Üben und Hinspüren und den Geist zur Ruhe zu bringen, was den Stress im Körper enorm reduziert.

Begonnen wird die Übungspraxis zunächst mit Asanas, in denen wir den Atem Fließen lassen bevor dann später tiefer eingestiegen wird.

 

Wer war B.K.S. Iyengar?

 

Iyengar Yoga ist nach seinem Gründer B.K.S. (Bellur Krishnamachar Sundararaya) Iyengar benannt, der den Stil seit den 1940er Jahren entwickelte. Er wurde 1918 in Südindien Bellur, Karnataka (Südindien), geboren und begann im Alter von 15 Jahren mit dem Üben von Yoga unter der Anleitung seines Schwagers. Er gehört bis heute zu den bekanntesten Yogalehrern weltweit.

Seine eigene Reise war von Verletzungen geprägt (damals wusste man noch zuwenig über die Asanas), was ihn zu einem extrem genauen und tiefgründigen Üben zwang. Er begann, zunächst Alltagsgegenstände als Hilfsmittel zu nutzen, um präziser in die Haltungen zu kommen und die Asanas zu erforschen – eine Innovation, die ihn weltberühmt machte. Er übte nach eigener Aussage 8-11 Stunden am Tag und bezeichnete sich selbst als „fanatic about Yoga“.

Iyengar interessierte sich im Laufe seines Lebens immer mehr für die Praxis des Hatha Yoga und lernte viele verschiedene Stile kennen. Er experimentierte mit den Auswirkungen des Yoga auf den menschlichen Körper und entwickelte so diesen ihm eigenen Stil.

Iyengar verbrachte sein ganzes Leben damit, Yoga zu unterrichten und weiterzuentwickeln. Er schrieb mehrere Bücher über Yoga, darunter Grundlagenbücher wie “Licht auf Yoga” oder “Licht auf Pranayama” und er gründete das Ramamani Iyengar Memorial Yoga Institute in Pune, Indien, wo er bis zu seinem Tod im Dezember 2014 lebte und arbeitete.

Auch Iyengars Tochter, Geeta S. Iyengar, war eine weltweit anerkannte Yogalehrerin, die das Werk ihres Vaters fortsetzte. Auch sie war Autorin mehrer Bücher wie z.B. “Yoga für die Frau” und unterrichtete bis zu ihrem Tod wie ihr Vater in Pune.

 

Meister Iyengar starb am 20.08.2014 im Alter von 95 Jahren

Bei seiner Einäscherung sagte Geeta S. Iyengar:

Nur mit seinem Körper ist es vorbei. Die Bemühungen einer einzigen Person, von innen nach außen, haben die Sicht der ganzen Welt auf Yoga geändert. Nichts blieb im Verborgenen seit den Anfängen seiner Praxis bis zu seiner Krankheit und seinem Tod. Sogar gestern Abend hat er Abhijata (seine Enkelin) ermahnt: ‚Ich habe dir all diese Dinge gezeigt. Nun liegt es an Dir, sie für dich selbst zu realisieren.‘ Das, was er gegeben hat, kann nicht in Worte gefasst werden. Wer unter den Übenden weiter entwickelt ist, wird es verstehen. Was mit Worten gesagt werden kann, ist, dass er uns sehr teuer gewesen ist.“

Was hast du von Iyengar Yoga? (Die Vorteile)

 

Diese Yogapraxis hat unzählige positive Effekte. Bereits einmal pro Woche für mindestens eine Stunde geübt – du wirst eine Veränderung spüren!

  • Verbessere deine Körperhaltung und beuge Verletzungen vor, indem du auf Details und die richtige Ausrichtung achtest.
  • Entwickle ein tieferes Verständnis dafür, wie dein Körper funktioniert.
  • Passe die Praxis an deine individuellen Bedürfnisse an, indem du bei Bedarf Stützen hinzufügst oder entfernst.
  • Reduziere dein Stresslevel und verbessere dein allgemeines Wohlbefinden.
  • Steigere deine Kraft, Flexibilität und Ausdauer durch regelmäßiges Üben.
  • Triff Gleichgesinnte, teile deine Freude am Üben und schließe neue Freundschaften.
  • Genieße das Gefühl der Erfüllung, wenn du eine herausfordernde Pose oder Sequenz meisterst.
  • Habe Spaß! Iyengar Yoga ist für alle Stufen geeignet, vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen.
  • Verbessere deine Konzentration und deinen Fokus, indem du lernst, deinen Atem zu lenken.

 

Für wen ist Iyengar Yoga geeignet?

 

Iyengar Yoga eignet sich für Menschen, die nach einem ganzheitlichen und authentischen Ansatz suchen. Durch das Üben werden nicht nur der Körper sondern zutiefst auch Geist und Seele angesprochen, was die beruhigende Wirkung ausmacht, die man nach den Yogastunden spüren kann.

Es ist eine ausgezeichnete Wahl für:

  • Anfänger: Da die Haltungen sehr genau erklärt werden, lernst du von Anfang an eine anatomisch fundierte Ausrichtung und baust eine sichere, effektive Praxis auf.
  • Menschen mit gesundheitlichen Problemen: Die Übungen können optimal an die Bedürfnisse deines Körpers angepasst werden. Hast du Rückenschmerzen, kannst du zum Beispiel Stützen verwenden, um deine Wirbelsäule zu entlasten, während du übst.
  • Alle, die tiefer gehen wollen: Du schulst dein Körperbewusstsein intensiv und kannst nach Verletzungen (oder Unfällen – so wie ich) deinen Körper unterstützen, wieder in seine Stabilität und Balance zu finden.

Wenn der Yogalehrer auch noch Spaß am Üben vermittelt, lege los und probier’ es aus!

 

Einige bekannte Iyengar Yoga Übungen

 

Es gibt über 300 Asanas und unzählige Variationen. Hier sind einige der beliebtesten als Einstieg.

(Bitte beachte: Diese Anleitungen ersetzen nicht den Unterricht bei einer erfahrenen Lehrperson. Höre immer auf deinen Körper und löse eine Haltung auf, wenn sie unangenehm wird.)

 

Tadasana (Bergpose)
Diese Stellung ist ideal für Anfänger, weil sie eine aufrechte Körperhaltung fördert und dir hilft, dich auf deinen Atem zu konzentrieren. Die Bergpose wird auch als “die perfekte Pose” bezeichnet, weil du in ihr die Grundlagen für viele andere Asanas lernst.

Tadasana gehört zu den Stehhaltungen. Es sieht von außen ganz einfach aus, doch du übst im Inneren: Stehe mit parallelen Füßen, spüre den Boden, den Blick geradeaus. Richte dein Becken sanft auf und rolle die Schultern nach hinten. Schiebe deine Füße mittig und parallel in den Boden. Strecke dich mit deiner ganzen Wirbelsäule von den Füßen bis zum Scheitel und spüre die Verbindung zwischen Himmel und Erde.

Atme ruhig und stehe solange es sich gut anfühlt.

 

Utthita Trikonasana (ausgestreckte Dreieckspose)
Diese Stellung ist hervorragend für Menschen mit Rückenschmerzen geeignet. Sie dehnt deine Flanken und , stärkt die Wirbelsäule. Du kannst eine Stütze verwenden, um mehr Halt zu haben und dich besser auszurichten.

Aus einer weiten Grätsche, drehe ein Bein komplett aus und das andere etwas ein. Kippe deinen Oberkörper seitlich über das vordere ausgedrehte und gestreckte Bein. Dehne die Arme seitlich aus dem Schultergürtel heraus und drehe den Oberkörper zur Decke. Spüre die Weite in deinem Körper und atme.

Löse auf und übe die andere Seite.

 

Adho Mukha Svanasana (nach unten schauender Hund)
Eine der bekanntesten Yoga-Haltungen überhaupt. Sie sieht aus wie ein umgekehrtes „V“, bei der der Kopf nach unten hängt. Sie stärkt Arme und Beine und dehnt Schultern, Brust und die gesamte Körperrückseite. Ideal zum Abbau von Stress und Müdigkeit.

Adho Mukha Svanasana ist ebenfalls gut für Menschen mit Rückenproblemen geeignet. Benutze eine rutschfeste Matte unter deinen Händen und Füßen, um ihnen mehr Halt zu geben!

Du schiebst Hände und Füße parallel hüftbreit in die Matte und dehnst und schiebst dich von den Händen zu den Fersen. Dehne deine Wirbelsäule und spüre das Öffnen deiner Beinrückseiten. Atme ruhig.

Zum Auflösen komme in den Vierfüsslerstand und spüre nach.

 

Setu Bandha Sarvangasana (Schulterstandbrücke)
Eine sanfte Rückbeuge, die die Brust öffnet und beruhigend auf das vegetative Nervensystem wirkt. Sie lindert Stress und Anspannung und kannst sie bei Müdigkeit nutzen, um mehr Energie zu bekommen.

In Rückenlage stellst du die Füße an und hebst das Becken. Für eine regenerative Variante kannst du einen Klotz unter dein Kreuzbein legen.

Nun schiebst du deine Oberarme und Füße fest in den Boden und hebst das Becken höher – auch über den Klotz hinaus. Schiebe dein Steißbein Richtung Knie und mache den Rücken lang.

Lasse dein Becken langsam wieder zum Boden sinken, wenn du rauskommen möchtest, ziehe deine Beine zum Oberkörper und strecke deinen Rücken.

Atme tief und spüre nach.

 

Paschimottanasana (sitzende Vorwärtsbeuge)
Beruhigt den Geist und dehnt die Beinrückseiten sowie den gesamten Rücken. Setze dich mit gestreckten Beinen hin und beuge dich mit langem Rücken nach vorne.

Du kannst ein Kissen, eine Decke oder einen Stuhl (wenn es dir schwer fällt, empfehle ich dir den Stuhl) unter deine Stirn legen, um zur Ruhe zu kommen. Mache deinen Rücken lang, nicht rund. Ziehe die Leisten ins Becken und dehne den Oberkörper nach vorne.

Komme zur Ruhe und atme.

 

Uttanasana (Stehende Vorwärtsbeuge)
Uttanasana ist eine stehende Vorwärtsbeuge, die die Kniesehnen und den unteren Rücken dehnt. Hilft, den Geist zu beruhigen und Stress abzubauen, was Vorwärtsstreckungen tendenziell bewirken.

Stelle dich hin mit hüftbreiten, parallelen Füßen und beuge dich mit gestreckten Beinen und Rücken nach vorne. Lasse dann den Oberkörper hängen, bringe die Hände auf den Boden oder stütze dich mit den Händen an deinen Beinen ab.

Lasse deine Beinrückseiten los.

 

Halasana (Pflugstellung)
Eine Umkehrhaltung, die Nacken, Schultern und Wirbelsäule dehnt. Die Beine werden in Rückenlage über den Kopf gebracht, bis die Füße den Boden erreichen. Wenn du dich schwer tust, mit den Füßen zum Boden zu kommen, bring deine Beine auf eine Stütze wie z.B. einen Stuhl oder eine Wand.

Strecke den Rücken nach oben und stütze ihn mit den Händen, die Sitzknochen ebenfalls nach oben gezogen. Sei besonders vorsichtig bei Nackenproblemen – nutze eine dicke, feste Deckenunterlage für die Schultern.

Genieße die Entspannung in der Haltung. Zum Auflösen rolle langsam heraus und spüre nach.

Surya Namaskar (Sonnengruß)
Surya Namaskar ist eine Serie von Posen, die fließend nacheinander ausgeführt werden. Eignet sich hervorragend, um den Körper aufzuwärmen und die Flexibilität zu verbessern.

Übe nicht zu schnell, damit du deine Körperausrichtung gut spüren kannst und tiefer in die Haltungen hinein kommst. Im Iyengar Yoga gibt es viele Möglichkeiten, die Serien aufzubauen.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Ausprobieren!

Hast du Fragen? Hier kannst du mir schreiben.

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